Gedanken zur Corona – Krise

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Altar im Kirchhaus Rimbeck
„Wenn du deine tägliche Verabredung mit Gott einhälst, spielt es keine Rolle wo du dich befindest, denn du bist nie allein.“

Liebe Gemeindemitglieder und Mitmenschen unserer Region. Es ist für uns alle eine große Herausforderung mit der Coronakrise zu leben, sie zu meistern und mit den täglichen Hiobsbotschaften diesbezüglich umzugehen. Darum sollten wir alle dankbar und demütig sein, daß unser Land gut beschützt war und ist. Was der umsichtigen, sorgfältigen und bedachten Planung und Vorgehensweise unserer Politiker, Wissenschaftler und nicht zuletzt den kirchlichen Führungsgremien aller Konfessionen sowie in letzter Instanz Gott zu verdanken ist.

Einmal ganz davon abgesehen, der vielen Menschen, die in dem gesamten Zeitraum der Pandemie dazu beitrugen, das es uns an nichts mangelt.

Sicherlich gibt es große Unterschiede in der Bewältigung der Situationen; und die größte Herausforderung ist wohl die Angst vor der Vereinsamung, durch die starken Kontakteinschränkungen. Oft wird die Argumentation an der älteren Generation festgemacht, aber es betrifft Groß und Klein gleichermaßen.

Ich sehe es an meinem Nachbarkind, Junge von 10 Jahren; der nie gerne zur Schule ging, jetzt sich aber freut, seine Klassengefährten wiederzusehen.

Genauso gerne würde auch ich mich freuen, sie alle in unserer Kirche und den Gottesdiensten wieder begrüßen zu können. Diesbezügliche Lockerungern und Planungen wurden bereits vorgenommen. Jedoch wäre ich glücklicher, wenn wir schon Ende Mai, Anfang Juni, wie in anderen Kirchen und Glaubensrichtungen vollzogen, unsere Gottesdienste wieder aufgenommen hätten.

Doch letztlich und endlich müssen wir die Beschlüsse der entsprechenden Gremien akzeptieren. Zweifel an gewissen Entscheidungen dürfen jedoch erlaubt sein, um letztlich auszuschließen, daß nicht Neid, Trägheit, Angst vor Entscheidungen und Verantwortung zu tragen, fragwürdige Vorgehensweisen rechtfertigen.

Bleiben wir also zuversichtlich und schauen voller Vertrauen zu uns und in Gott in die Zukunft. Denn wie heist es so schön: „Die Zeit heilt alle Wunden.“ Und in der Bibel: Joh. 12, 46 sagt Jesus „Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der mir vertraut, nicht im Dunkeln bleibt.“

In diesem Sinn wünsche ich ihnen allen Kraft, Mut und Vertrauen, auf das sie auch weiterhin alle Belastungen und Herausforderungen der Coronakrise meistern und die Liebe Gottes sie begleitet und schützt in allen Lebenslagen.

Herzlichst Wilfried Hintz